Mit Optimismus in die neue Spielzeit

THEATER: 28 Premieren und acht Wiederaufnahmen stehen in der Spielzeit 22/23 auf dem Programm des Theater Basel, das Anfang Mai vorgestellt wurde.

Intendant Benedikt von Peter hat gemeinsam mit der Schauspielleitung Anja Dirks, Inga Schonlau, Antú Romero Nunes und Jörg Pohl, Ballettdirektor Richard Wherlock, Operndramaturg Roman Reeger sowie Anja Adam und Patrick Oes, CoLeitung Theater Public, das Programm für die Spielzeit 22/23 vorgestellt.
Nach seiner Rückkehr ans Theater Basel mit der Schauspielproduktion ‹Der letzte Pfiff – ein Drehschwindel› im April 2022, stehen in der kommenden Saison zwei neue Produktionen von Christoph Marthaler auf dem Spielplan: Ab dem 15. September bringt er die romantische Oper ‹Der Freischütz› auf die Grosse Bühne. Im Juni 2023 inszeniert er mit dem Aussenprojekt ‹USW› eine Stadtstudie über Abkürzungen. Regisseur Herbert Fritsch ist ebenfalls mit zwei Regiearbeiten vertreten.
Ab dem 2. Oktober kommt ‹Salome› auf die Grosse Bühne. Die international gefeierte Sopranistin Heather Engebretson ist dabei erstmals am Theater Basel zu hören und zu sehen. Für sein Musiktheater ‹Vergeigt› (Premiere: 26. Mai 2023) arbeitet Fritsch mit der Geigenvirtuosin Patricia Kopatchinskaja. Christof Loy inszeniert die Oper ‹Der wunderbare Mandarin/Herzog Blaubarts Burg›. Ivor Bolton, Chefdirigent des Sinfonieorchester Basel, leitet für die Produktion erstmals eine Oper am Theater Basel (Premiere: 3. Dezember 2022). Mit ihrem Debüt in der Rolle der Gilda kehrt die Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann für ‹Rigoletto› ans Theater Basel zurück. Regisseur Vincent Huguet und Dirigent Michele Spotti widmen sich damit nach ‹Don Carlos› einem weiteren Meisterwerk Giuseppe Verdis.
Für Richard Wherlock steht eine ganz besondere Spielzeit bevor: es ist seine letzte als Ballettdirektor am Theater Basel. Wherlock hat ein vielseitiges Programm mit Gastchoreograph:innen, Klassikern und eigenen Kreationen zusammengestellt. Darunter ‹Grand Finale› von Hofesh Shechter (Wiederaufnahme: 22. Oktober 2022), das Handlungsballett ‹Giselle›, choreographiert von Pontus Lidberg (Premiere: 4. November 2022), ‹Coppélia›, choreographiert von Edward Clug (Premiere: 18. März 2023) und Richard Wherlocks eigene Choreographie zum Schweizer Klassiker ‹Heidi› aus der Spielzeit 21/22 – seine letzte grosse Neukreation mit dem gesamten Ballettensemble.
Im Schauspiel wird es musikalisch: Autor und Regisseur Bonn Park bringt mit ‹Der Phönix aus der Währung› einen Börsenthriller ins Schauspielhaus, bei dem er neukomponierte Musik im Stile des Barocks mit den dramatischen Stimmungslagen der Märkte verbindet. Mit dabei: der Schweizer Sänger Dagobert (Premiere: 16. September 2022). Am 14. Oktober feiert ‹Das Narrenschiff› als Singspiel nach Sebastian Brant Premiere. Ein Abend in Anlehnung an den ersten deutschsprachigen Beststeller, erschienen 1494 in Basel. Inszenierung: Marthe Meinhold und Marius Schötz. Ab dem 27. Januar ist im Schauspielhaus die Uraufführung von ‹Die Aufdrängung› zu sehen. In dem überall gefeierten ersten Roman der Basler Autorin Ariane Koch geht es – hochaktuell – um Gastfreundschaft und den Umgang mit dem sogenannten Fremden. Inszenierung: Marie Bues.
Auch die Hausregisseure Benedikt von Peter und Antú Romero Nunes sind mit Regiearbeiten vertreten: Von Peter bringt ab dem 11. Februar 2023 Luigi Nonos ‹Intolleranza› als Raumtheater auf die Grosse Bühne. Nunes widmet sich mit der Basler Compagnie dem Shakespeares Klassiker ‹Ein Sommernachtstraum› (Premiere: 17. Dezember 2022).

INFO: Karten: Telefonisch und per E-Mail: +41 (0)61 295 11 33 und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 Weitere INFOS 


Drucken   E-Mail