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Ein experimentelles Schauspiellabor der Freiburger Schauspielschule im E-Werk, basierend auf Lee Strasberg‘s Method Acting hat am 10.9. Premiere.

Wie „echt“ darf Schauspiel sein? Wie viel Anteil des eigenen Ichs darf ich einsetzen? Wie viel gebe ich von den eigenen Emotionen Preis? Was darf das Identifizieren mit der Figur „kosten“? Wie akribisch, konzentriert und trotzdem frei findet der immer wieder kehrende Aufbau eines Zustands statt?
Anhand von 10 angeschnittenen emotionalen Situationen aus dem Alltag, wird sowohl über modellierende Improvisation als auch durch perfektionistisch erarbeitete Abschnitte, pures Schauspiel gezeigt. Emotionen die von Innen entstehen, den Ursprung in einem selbst haben und sich durch die Wahrnehmung des Gegenübers verändern. Das Geschehen ist zwischen den Zeilen zu finden. Die Explosion und die Stille sind gleichberechtigt. Jeder Gedanke entsteht aus einer Assoziation im Jetzt. Die Absicht ist die lenkende Kraft, der Fokus liegt auf dem Gegenüber. So widersinnig es auch klingt: absolute Führung bei völligem Loslassen. Die Spielsituationen sind aus Übungen und freier Improvisation in gemeinsamer Zusammenarbeit entstanden. Den atmosphärischen Backround geben uns - mal gewaltig, mal episch - die Minimal-Beats und die Rap-Texte von Artur Grenz („Die Casanova-Akte“ und „Der Penthesilea Komplex“).
Eine Arbeit „an offenem Herz“ die uns fasziniert hat und die wir gerne mit denjenigen teilen, die einen Blick auf den Entstehungsprozess von Schauspiel werfen wollen. Regie & Konzept: Grete Linz

Premiere: 10.9. um 20 Uhr, Freiburg, Experimentalbühne im E-Werk, w.T. Fr 24. - So 26.9. u. Fr 1. - So 3. + Fr 8. - So 10.10., jew. 20 Uhr, sonntags 18 Uhr. Weitere Termine auf www.experimentalbuehne.de

 


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