EXTRAWOCHEN

Das Theater Basel bietet bis 3.10. eine Festival und viele, viele Extrawürste

9 Stücke, 6 Wochen, 1 Festival - und viele, viele Extrawürste bietet das Theater Basel noch bis zum 3. Oktober.Neun Stücke konnte das Theater Basel in den vergangenen Monaten zu wenig zeigen. Jetzt wurden sie zu einem Festivalprogramm kombiniert, bei dem man die letzte Spielzeit in nur sechs Wochen im Zeitraffer geniessen kann. Das alles zu speziellen Extrawochen-Sommerpreisen und komplettiert durch ein sonniges Rahmenprogramm. Mit Café, Cocktailbar, Grill und Feuer. Damit sich das Festival-Gefühl auch wirklich einstellt, holt das Junge Haus auch noch das “Forever Spielclub Festival“ aus dem letzten Dezember nach.

Hier einige Leckerlis aus dem Programm: 5 Duos/ Bliss - “Bliss“, das   man am besten mit Glückseligkeit übersetzen kann, hat Johan Inger 2016 zur Musik von Keith Jarrets „Köln Concert“ für das italienische Aterballetto kreiert und damit den Danza & Danza Award in der Kategorie „Beste Produktion 2016“ erhalten. (So 5./6./11./18.+30.9.)
Die Zauberflöte - Grosse Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart, Libretto von Emanuel Schikaneder, Musikalische Leitung: Francesc Prat/Thomas Wise. Die wundersamste aller Opern in der gefeierten Inszenierung des Theatermagiers Simon McBurney. Mit einfachen Mitteln entfaltet er den ganzen Zauber des Theaters. Die spielerische Leichtigkeit und die emotionale Tiefe dieser Inszenierung wurden bereits in halb Europa bestaunt und bejubelt. (So 5./10./28.9.+Fr 8./17.10.)
Moby Dick - das Solo. Kapitän Ahab verfolgt zwanghaft den Drang, sich an dem riesigen weissen Pottwal zu rächen, der ihm ein Bein abgerissen hat. Wer Moby Dick zuerst sichtet, erhält eine Goldmünze. Die Männer, die mit dem Walfang ihr Brot verdienen, geraten in den Bann des charismatischen Schiffsführers und werden immer mehr Teil von Ahabs Rachewahn. Antú Romero Nunes inszeniert den grossen amerikanischen Roman als fulminantes Solo mit Jörg Pohl. (Mi 1./21.9.+ Sa 16./24.10.)
Onkel Wanja - Das Drama von Anton Tschechow in einer schweizerdeutschen Fassung von Lucien Haug ist eine zeitlose Patchwork-Familien-Geschichte aus der Agglo. Ein Abend mit viel Schnaps und zwei Schüssen, die ihr Ziel verfehlen. (Do 2./10./25./28./29.9.+Sa 2.10.)
Bis So 3.10., Theater Basel, T. 0041-61-2951133. www.theater-basel.ch


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