Lob der Torheit

Lob der Torheit

Die Satire nach Erasmus von Rotterdam ist als Open Air Musiktheater am 14. und 15. August im Garten des Schloss Bollschweil zu erleben.

Angelehnt an die Schrift: Das Lob der Torheit (lat. Stultitia) des Renaissance Autors Erasmus von Rotterdam übersetzt das Ensemble das weltbekannte Werk in eine bild- und musikreiche Kunstsprache. Erasmus lebte 1529 -1535 im Haus zum Walfisch, dem heutigen Gebäude der Sparkasse Freiburg, kehrte danach wieder nach Basel zurück und starb dort 1536.
Was passiert an diesen Abenden in Bollschweil? Die Torheit, die närrische Weltherrscherin, tritt auf die Bühne im Gewand eines Gelehrten und einer Narrenkappe auf dem Kopf. Sie singt ein Loblied auf sich selbst. Im Schlepptau ihre Untugenden, wie die Eigenliebe, Schmeichelei, Vergesslichkeit, Arbeitsscheu, Sinnenlust, Unvernunft und Genusssucht. So beginnt die 1509 verfasste (satirische) Schrift des Erasmus von Rotterdam an seinen Freund Thomas Morus, die er ihm als vergnügliche Spielerei seines Geistes widmete, und die wegen ihrer durchschlagenden Kritik an bestehenden Verhältnissen von der Kirche 1545 auf den Index gesetzt wurde.
Es wirken mit: Norbert Rodenkirchen: Traversflöten Philipp Lambrecht: Percussion, Bienenkorbglocken, Ian Harrison: Schalmei, Zink, gotische Harfe, Dudelsack, Gesine Bänfer: Schalmei, Pommer, Dudelsack, Hackbrett, Christoph Kopp: Schauspiel, spielt die TORHEIT, Scivias: Regie Musik aus Renaissance & Mittelalter (Senfl, Deprez, Oswald v. Wolkenstein u.a.)

Sa 14. u. So 15.8., 19 Uhr, Schloss Bollschweil, Mühlenweg 1, (Bei Regen in der Reithalle). Karten: Reservix u.BZ-Kartenservice Freiburg u. T. 0761-496-8888. Infos: scivias-center.com

 


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