Operette sich wer kann

In ihrer neuen Produktion, die am 11. Juni Premiere hat, bringen die „Schönen“ ausufernde Lebenslust auf die Bühne des Musiktheaters im E-Werk.

Dank ihrer bewährten, operettenversierten Handschrift entfaltet sich ein unterhaltsames Spiel mit der leichten Muse, vor der sich niemand retten muss. „Operette sich wer kann“ spielt mit der Absurdität der Operette und präsentiert vorbehaltlos, was an gehobenem Unsinn und frechen Anzüglichkeiten in ihr steckt. Und so wird die Operette wieder zu dem, was sie ursprünglich war: eine vitale und vitalisierende Kunstform, welche die Lage der Welt mit süffisanter Leichtigkeit kommentiert - gestern so wie heute. Zeitgemäß arrangiert, bieten die Ausschnitte u.a. aus der „Blume von Hawaii“ (Paul Abraham), aus dem „Weißen Rössl“ (Ralph Benatzky) oder der „Fledermaus“ (Johan Strauß) jede Menge Operettenspaß. Kalmans „Czardasfürstin“ ist ebenso zu Gast wie die „Lustige Witwe“ von Franz Lehar, sowie viele andere zündende Operetten Hits. Serviert werden die Lieder und Szenen von drei charmanten jungen Musikern. Katrin Mayer (Sopran), Rubén Olivares (Tenor) und Max Langer (Klavier) gehen mit Herzschmerz, Witz, Ironie und Kitsch aufeine musikalische Reise zwischen Waikiki, Berlin, Wien und Varazdin. Mit dabei als schlagfertiger Operettenführer ist Klaus Gülker, langjähriger Redaktionsleiter Unterhaltung im SWR Studio Freiburg. Ein Programm zum Durchatmen, Entspannen und Genießen!
Die Produktion wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Premiere: Fr 11.6., w.T.: Sa 12./ Fr 18.6., jew. 20 Uhr. So 13.6., 19 Uhr. Freiburg, Die Schönen - Musiktheater im E-Werk. VVK: Badische Zeitung und unter: www.dieschoenen.com


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