Der perfekte Schnitt

Der perfekte Schnitt

Vom 21. Mai bis 4. Juli zeigt Andreas Steinemann seine Gefäße in einer Studioausstellung im Keramikmuseum Staufen.

Der international ausgezeichnete Keramiker Andreas Steinemann wurde durch seine großen Gefäße in Neriage-Technik bekannt. Parallel zu seinen Unikaten entwickelt er seit 2008 anspruchsvolle Kleinserien in Porzellan. Formen kommen in Bewegung, Schalen zeigen extreme Schwünge, Vasen knicken keck ab. Kräftige Streifen und Punkte wechseln mit zarten, monochromen Flächen. Zuletzt entstanden Geschirrteile von großer Leichtigkeit und Sinnlichkeit. Perfekt aufeinander abgestimmte Teller und Schalen harmonieren in Größe und Rundung ebenso wie im Wechsel der Pastellfarben. Der 1957 im Wallis geborene Künstler hat in den späten siebziger Jahren an der Züricher Hochschule der Künste Grafik studiert und kam über die Malerei und Skulptur zur Keramik. Seit 1995 hat er sein Atelier in der ehemaligen Spielzeugfabrik im alten Bahnhofsviertel am Rande der Altstadt von Lenzburg. Immer wieder ist es das Spannungsverhältnis zwischen Statik und Bewegung, das den Formenerfinder vorantreibt.
Auf eine Vernissage muss derzeit leider verzichtet werden. Jedoch soll es eine Finissage in Anwesenheit des Künstlers und mit Musik im Freien am Museum geben, wenn das Wetter dies zulässt.

Fr 21.5. – 4.7., Studioausstellung im Keramikmuseum Staufen. Info: www.keramikmuseum-staufen.de


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